Aktuelles

Der unehrliche «Plan B» des Gewerbeverbands

FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler und sein Schweizerischer Gewerbeverband haben am Dienstag in Bern ihren «Plan B» für eine SRG ohne Radio- und Fernsehgebühren vorgestellt. Medienfachleute haben dem Gewerbeverband bereits bewiesen, dass die Annahmen des Plans unrealistisch sind. Man kann nicht Geld für ein Pay-TV-Abo verlangen und meinen, man könne gleichzeitig mehr Werbung verkaufen als heute. Weiterlesen

Berlusconi-sierung unerwünscht

Warum sowohl der gesamte Ständerat, wie auch Konrad Graber persönlich entschieden gegen die No Billag-Initiative sind, erklärt er in seinem Blog. Zum Artikel von Konrad Graber, Ständerat CVP (AG)   Weiterlesen

Medienmitteilung zur Medienkonferenz des überparteilichen Komitees

Die No Billag-Initiative ist zu extrem und ein Angriff auf unsere vielfältige Schweizer Medienlandschaft. Heute hat das überparteiliche Komitee «Nein zu No Billag» seine Argumente präsentiert. 160 nationale Parlamentarierinnen und Parlamentarier lehnen diese radikale Initiative ab und werden sich bis zum 4. März mit voller Kraft für ein Nein einsetzen. Weiterlesen

Die Kantone sagen #NEINzuNoBillag

Die Kantonsregierungen lehnen die Volksinitiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren" (No-Billag-Initiative) ab. Eine Annahme der Initiative würde der schweizerischen Medienlandschaft grossen Schaden zufügen. Besonders betroffen wären die sprachlichen Minderheiten in der französischen, italienischen und rätoromanischen Schweiz sowie die Rand- und Bergregionen. Der Service public bei den elektronischen Medien in der heutigen Form müsste aufgegeben werden. Dadurch ginge ein vielfältiges und unabhängiges Informationsangebot verloren, das einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Meinungs- und Willensbildung leistet und sich um den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt der Schweiz bemüht. Weiterlesen

Basel-Stadt sagt #NEINzuNoBillag

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt empfiehlt, die „No-Billag“-Initiative abzulehnen. Durch die Annahme der Initiative würden nicht nur der SRG SSR wesentliche Mittel entzogen. Auch die lokalen Sender Telebasel und Radio X würden einen grossen finanziellen Aderlass verzeichnen. Das Projekt eines neuen Studios von Schweizer Radio und Fernsehen SRF beim Bahnhof SBB in Basel würde zudem grundlegend in Frage gestellt. Die Annahme der Initiative würde den Medienstandort Basel stark schwächen und den ohnehin kleinen Arbeitsmarkt für Medienschaffende praktisch bedeutungslos machen. Weiterlesen

No Billag bringt Schweizer Medienvielfalt in Gefahr

Diesen Montag hat Bundespräsidentin Doris Leuthard die Position des Bundesrates zur No Billag-Inititiave vorgestellt. Genauso wie der Bundesrat, lehnt auch das überparteiliche Komitee «Nein zu No Billag» diese radikale Initiative ab und wird sich mit voller Kraft dagegen einsetzen. Das Komitee besteht aus über 160 nationalen Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus den Parteien CVP, BDP, EVP, FDP, glp, Grüne, LDP, SP und SVP. Die No Billag-Initiative ist zu extrem und ein Angriff auf unsere vielfältige Schweizer Medienlandschaft. Weiterlesen

Gastrosuisse sagt #NEINzuNoBillag

Den Tourismusgebieten in den Berg- und Randregionen sowie den Sprachminderheiten droht bei Radio und Fernsehen ein verheerender Kahlschlag durch die Initiative. Statt Kosten einzusparen, müssten die Hotels und Restaurants noch tiefer in die Tasche greifen, um ihren Gästen Sport- und Unterhaltungsprogramme aus dem teuren ausländischen Pay-TV zu zeigen. GastroSuisse spricht sich deshalb gegen die Initiative "No Billag" aus und hat für die Abstimmung am 4. März 2018 die Nein-Parole gefasst. Weiterlesen

St. Gallen sagt #NEINzuNoBillag

Die St.Galler Regierung empfiehlt der St.Galler Stimmbevölkerung, die No-Billag-Initiative abzulehnen. Sie ist überzeugt, dass der Wegfall der Empfangsgebühren die regionalen Radio- und Fernsehstationen besonders gefährdet und somit die Medienlandschaft im Kanton St.Gallen vor einer Zäsur stünde. Zudem will sie den in der Verfassung verankerten Service-Public im Interesse des nationalen Zusammenhalts beibehalten. Weiterlesen

Appenzell Innerrhoden sagt #NEINzuNoBillag

Die No-Billag-Initiative würde die regionale Berichterstattung in ländlichen Gebieten deutlich schwächen. Über lokale Themen abseits der Agglomerationen würde im Radio und im Fernsehen kaum noch berichtet. Das wäre nicht nur für die hiesige Bevölkerung ein grosser Nachteil, sondern auch für die Wahrnehmung des Kantons in der Region und in der Schweiz. Weiterlesen

Appenzell Ausserrhoden sagt #NEINzuNoBillag

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die "No-Billag-Initiative" abzulehnen. Bei Annahme der Initiative würden regionale Medien verschwinden, die für Appenzell Ausserrhoden als ländlichen Kanton wichtig sind und eine minimale Medienvielfalt garantieren. Weiterlesen